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Familie & Kind

Schwangerschaft: Erste Anzeichen einer Befruchtung

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Sind Sie schwanger – oder nicht? Übelkeit, eine bleierne Müdigkeit oder auch ein leichtes Ziehen im Unterbauch müssen nicht immer gleich ein Indiz für eine bestehende Schwangerschaft sein. Oft handelt es sich dabei lediglich um vorübergehende Symptome, deren Ursachen eher harmlos sind. Beispielsweise nach einem deftigen Essen oder wenn ein grippaler Infekt „im Anmarsch“ ist.

Diese Symptome können auf eine erfolgte Befruchtung hinweisen – müssen es aber nicht:

Wenn Sie sich danach sehnen, dass Ihr Kinderwunsch in Erfüllung geht, der sollte diese Anzeichen einer Befruchtung nicht unbeachtet lassen. Vor allem dann nicht, wenn sie in der zweiten Hälfte des Zyklus‘ auftreten. Nach einer erfolgten Befruchtung werden meist große Mengen Progesteron, dem Gelbkörperhormon, ausgeschüttet. Diese nachhaltigen Veränderungen im Hormonhaushalt können mit einer starken Erschöpfung einhergehen. Darüber hinaus leiden viele Frauen oft schon kurz nach der Befruchtung an der Schwangerschaftsübelkeit. Diese ist oft nicht nur morgens spürbar, sondern sie kann zu allen Tages- und Nachtzeiten auftreten. Vor allem in der zweiten und siebenten bzw. achten Woche der Schwangerschaft haben viele Frauen extrem damit zu kämpfen. Der Grund dafür ist die intensive Ausschüttung von HCG, dem Schwangerschaftshormon. Es reguliert die Umstellung des weiblichen Körpers und richtet ihn somit auf die „neuen Umstände“ aus. Übrigens gibt es durchaus auch Schwangere, die dieses Übelkeitsempfinden während der gesamten Schwangerschaft nicht verspüren.

Ihre „Tage“ bleiben aus

Sobald sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut eingenistet hat, kommt es bei vielen Frauen zu einer leichten Schmierblutung. Fakt aber ist auch, dass dies keineswegs in jedem Fall ein Zeichen für eine Schwangerschaft ist. Es ist auch möglich, dass es zum Ende des Zyklus‘ zu einem dunklen Ausfluss kommt, der sich in Verbindung mit Schmerzen oder Krämpfen im Unterleib bemerkbar macht. Wenn die Periode plötzlich ausbleibt, so ist das in 90 Prozent der Fälle ein Signal dafür, dass bald ein neuer Erdenbürger auf die Welt kommen wird. Zu bedenken ist andererseits aber auch, dass bestimmte Erkrankungen, Stress im Alltag sowie seelische Belastungen sehr wohl auch dazu beitragen können, dass sich die Menstruation nicht regelmäßig einstellt. Was, wenn einmalig eine starke Blutung auftritt? Dies kann zu Beginn einer Schwangerschaft ebenfalls passieren. Gesetzt den Fall, dass etwas mit dem Embryo nicht in Ordnung ist, dann beendet Mutter Natur diese Schwangerschaft mitunter „in Eigenregie“. Betroffene Frauen erleben eine starke Regelblutung, wobei im Zuge dessen ein Abgang des Embryos erfolgt.

Bemerkenswert – die veränderte Sinneswahrnehmung

Bereits im Anfangsstadium einer Schwangerschaft verändert sich das Geruchs- und Geschmacksempfinden fast aller Frauen ganz erheblich. So kann es beispielsweise sein, dass Kaffee-Fans „von heute auf morgen“ Übelkeit verspüren, wenn sie das Aroma ihres bisherigen Lieblingsgetränks wahrnehmen. Auch Gerüche sowie gar zwischenmenschliche Beziehungen wirken sich nun anders aus. Es ist dabei nichts Ungewöhnliches, wenn manch eine Schwangere jetzt sehr intensiv auf diese neuen Wahrnehmungen reagiert. Dies kann sich unter anderem in Form starker Gefühlsregungen bzw. heftiger Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit äußern.

In der frühen Phase der Schwangerschaft bzw. schon unmittelbar nach der Befruchtung sind Heißhungerattacken weit verbreitet. Dabei liegt der Fokus der Schwangeren nicht etwa auf dem Verzehr von bisherigen Lieblingsspeisen in großen Mengen. Vielmehr können sie sich an seltsamen Nahrungsmittel-Kreationen gütlich tun. Lakritze mit Matjes oder ähnliche Kombinationen können dabei, zumindest eine Zeitlang, durchaus an der Tagesordnung sein.

Ein Ziehen in der Brust

Körperliche Symptome, wie beispielsweise ein Ziehen in der Brust, starker Harndrang sowie Unterleibsschmerzen sind meist ein untrügliches Zeichen einer bestehenden Schwangerschaft. Weil sich im Körper der Frau starke hormonelle Veränderungen abspielen, werden die Brüste größer und die Brustwarzen sowie die Warzenhöfe erhalten eine dunklere Färbung. Hinzu kommt eine extreme Berührungsempfindlichkeit im Brustbereich. Viele Frauen berichten diesbezüglich außerdem von einem Spannungsschmerz.

Schon vor dem Besuch beim Gynäkologen auf Nummer sicher gehen

Ein Schwangerschaftstest gibt Aufschluss darüber, ob eine Schwangerschaft besteht – oder ob sich die Frau beim Erleben der klassischen Schwangerschaftssymptome letztlich vielleicht doch geirrt hat. So misst ein solcher Urintest die HCG-Konzentration im Harn und kann sodann ermessen, ob und inwiefern überhaupt eine Schwangerschaft besteht. Ein Schwangerschaftstest ist schon für kleines Geld in der Apotheke Ihres Vertrauens erhältlich.