MPU (Idiotentest) Fragen – Dies sind 7 mögliche Fragen

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„Wer sein Auto liebt, der schiebt.“ Wer seinen Führerschein abgeben muss, ebenfalls… Hartnäckige Verkehrssünder müssen ihre Fahrerlaubnis häufig abgeben. Eine sehr frappierende Bestrafung. Zugegeben. Angesichts dessen nimmt manch einer sogar den Idiotentest in Kauf, um den Führerschein zurück zu bekommen. Wie aber läuft die MPU ab und mit welchen Fragen müssen Sie rechnen? Hier sind die Antworten:

Der Idiotentest – von Autofahrern gefürchtet

Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) wird im Volksmund gerne auch Idiotentest genannt. Statistiken besagen, dass hierzulande mehr als 100.000 Verkehrssünder diesen Test über sich ergehen lassen müssen. In den 1980er Jahren wurden noch all jene Führerschein-Anwärter zur MPU geladen, die ihre praktische Fahrprüfung drei Mal hintereinander nicht bestanden hatten. Dies hat sich bis heute geändert. Mittlerweile ist der Idiotentest vielmehr die letzte Chance für viele, ihren Führerschein überhaupt noch zurückzubekommen.

Niemand gibt gern zu, wenn er bereits an einer MPU teilnehmen musste. Dies ist sicherlich einer der Gründe dafür, dass sich so viele Mythen um die im Idiotentest vorkommenden Fragen ranken. Fakt ist: Wer sich im Vorfeld nicht genügend vorbereitet, wird wohl kaum eine Möglichkeit haben, diese Prüfung zu bestehen. Deshalb zeigen wir Ihnen hier 7 mögliche Fragen einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung auf.

Fast 50 Prozent aller Fälle, bei denen es zu einem Führerscheinentzug kam, sind der Polizei mit Alkohol am Steuer „ins Netz gegangen“. Auch Medikamenten- und Drogenkonsum sind Gründe, die Ihnen Tür und Tor zur MPU öffnen. Statistisch gesehen rangiert diese Kategorie in der Verkehrssünderkartei auf dem zweiten Platz. Eine aggressive Fahrweise, körperliche Mängel sowie sonstige Gründe machen etwa 30 Prozent der Menschen aus, die an dem gefürchteten Test teilnehmen müssen. Wer zu viele Punkte in Flensburg angesammelt hat, muss mit dem Verlust seines Führerscheins rechnen. Seit Frühjahr 2014 dürfen sich nur noch maximal 8 Punkte auf Ihrem Punkte-Konto befinden. In den Jahren davor belief sich die maximale Punktzahl noch auf 18 Punkte.
Es kommt im Idiotentest nicht in erster Linie auf Ihren Intelligenzquotienten an. Rechenaufgaben brauchen Sie folglich nicht zu befürchten, und auch umfassende Referate oder dergleichen warten nicht auf Sie. Vielmehr stehen psychologische Aspekte im Fokus. So ist es beim TÜV beispielsweise erforderlich, dass Sie schriftliche Fragen zu Ihrer gesundheitlichen Verfassung sowie zum Anlass der MPU beantworten müssen. Auch Fragen zu Ihrem persönlichen Lebenslauf werden in einem Idiotentest gerne gestellt. Darüber hinaus gilt es, Leistungstests am Computer zu absolvieren. Im Zuge dessen will man beispielsweise Ihre Konzentrationsfähigkeit, Ihren Sinn für Genauigkeit sowie Ihr Durchhaltevermögen genauer unter die Lupe nehmen.

Die Fragen, die in einer MPU vorkommen können, werden meist je nach Anlass gestellt. Haben Sie Ihren Führerschein beispielsweise wegen Alkohols am Steuer verloren, müssen Sie mit alkoholspezifischen Fragen rechnen. Nach erfolgtem Drogenkonsum im Straßenverkehr kommen drogenspezifische Fragen auf Sie zu.

7 mögliche Fragen im Idiotentest

Die Erfahrung hat gezeigt, dass es recht leicht ist, sich sowohl auf die Fragen, als auch auf den Leistungs- oder Konzentrationstest vorzubereiten. Einen sonderlich hohen Schwierigkeitsgrad brauchen Sie folglich nicht in jedem Fall zu befürchten. Weitaus frappierender ist das abschließende psychologische Gespräch. Dies ist der elementare Teil eines jeden Idiotentests. Mehr als 50 Prozent aller MPU-Teilnehmer scheitern daran… Dieses Gespräch mit einem erfahrenen Psychologen dauert in der Regel eine Stunde. Währenddessen hat der Profi Zeit, ein Persönlichkeitsprofil von Ihnen zu erstellen und sich ein Bild zu machen. Gelingt es Ihnen, dem Psychologen klar zu machen, dass sich Ihre Einstellung mit Blick auf verkehrsspezifische Faktoren zum Positiven geändert hat, erhalten Sie am Ende eine positive Beurteilung.