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Amazon Rücksendung: So geht’s richtig

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Zugegeben: Bei einigen Shops gestaltet sich das Rücksendeprozedere ziemlich kompliziert und lästig. Nicht so bei Amazon. Der beliebte Online-Versandhändler macht es Ihnen leicht, Waren zu retournieren. Wie Sie dabei vorgehen, erfahren Sie in diesem Beitrag. Zudem liefert der Artikel nützliche Insider-Tipps.

Die Amazon-Rücksendung Schritt für Schritt erklärt

Zunächst eine wichtige Vorbemerkung: Verwenden Sie für Ihre Retoure möglichst den Originalkarton von Amazon. Ist dieser nicht mehr verfügbar, wählen Sie einen Ersatz, der größenmäßig zum Produkt passt.

  1. Klicken Sie in Ihrem Amazon-Konto auf „Meine Bestellungen“.
    Tipp: Dabei müssen Sie in der Regel Ihr Passwort eingeben, auch wenn Sie bereits angemeldet sind.
  2. Betätigen Sie auf der rechten Seite den Button „Artikel zurücksenden oder ersetzen“.
  3. Beinhaltet die ausgewählte Bestellung mehr als einen Artikel, markieren Sie nun das Produkt/die Produkte, das/die Sie zurückschicken wollen.
    Tipp: Ob Sie jeweils einen Grund für die Retoure angeben, bleibt Ihnen überlassen.
  4. Entscheiden Sie, ob der Betrag auf Ihr Konto zurückerstattet werden soll oder ob Sie stattdessen einen Amazon-Geschenkgutschein bevorzugen.
  5. Eventuell haben Sie zum Schluss noch die Möglichkeit, zwischen mehreren Rücksendeetiketten zu wählen. Manchmal gibt es allerdings nur eine feste Option.
    Tipp: Egal, welches Etikett Sie verwenden – die Amazon-Rücksendung ist IMMER kostenfrei.
  6. Drucken Sie das Rücksendeetikett aus.
    Tipp: Sie sind nicht gezwungen, diesen Schritt sofort durchzuführen. Das Etikett wird auch an Ihre E-Mail-Adresse gesendet, sodass Sie es zu jedem Zeitpunkt ausdrucken können. Lassen Sie sich aber nicht zu viel Zeit. In der Regel gewährt Amazon ab der Anforderung des Etiketts eine Frist von rund drei Wochen.
  7. Schritt: Schneiden Sie den unteren Teil des Ausdrucks ab und legen ihn mit dem Artikel, den Sie zurückgeben wollen, in den Karton. Dieses Element dient Amazon als „Erkennungszeichen“.
  8. Kleben Sie den Karton fest zu. Verwenden Sie lieber etwas mehr als zu wenig Klebeband, um kein Risiko einzugehen.
  9. Schneiden Sie das eigentliche Etikett zu und kleben es auf den Karton.
    Tipp: Am besten überkleben Sie das „alte“ Etikett, wenn dieses noch vorhanden ist.

Fertig. Bringen Sie das Paket nun zur Post und geben es am Automaten oder Schalter ab. Sie müssen nichts bezahlen, das Etikett ist vorfrankiert.

Und wie geht es danach weiter?

Gemeinhin dauert es nur ein bis zwei Werktage, bis Ihre Retoure bei Amazon eintrifft. Auch die Gutschrift lässt in der Folge nicht lange auf sich warten. Meist finden Sie das Geld schon drei bis vier Werktage später auf Ihrem Konto, obwohl der Versandhändler von fünf bis sieben Werktagen spricht.

Tipp: Mitunter erfolgt die Rückerstattung des Betrags schon nach der Abgabe des Pakets beim zuständigen Dienstleister (etwa DHL). Durch das dortige Scannen des Etiketts weiß Amazon, dass der Artikel unterwegs ist, kennt aber den Zustand der Ware nicht. Dieses Detail zeugt von der Kulanz des Händlers.

Insider-Tipp: Geld zurück ohne Retoure

Möchten Sie einen Artikel nicht behalten, ist der einzige Weg immer der, die Rücksendung über Ihr Amazon-Konto wie oben beschrieben einzuleiten. Manchmal kommt am Ende des Vorgangs allerdings nicht wie erwartet das Rücksendeetikett, sondern die kurze Mitteilung: „Erstattung veranlasst. Sie müssen den Artikel nicht zurücksenden.“

Das heißt im Klartext: Die Ware bleibt bei Ihnen, Sie bekommen aber dennoch das Geld dafür zurück.

Oft geschieht dies bei Stammkunden, die ein vergleichsweise günstiges Produkt mit einem Wert unter 20 Euro retournieren wollen. Auch Geräte, die Sie als defekt melden, müssen Sie teilweise nicht an Amazon zurücksenden. Der Grund dafür liegt vor allem darin, dass manche Rücksendungen für den Händler teurer sind als die bloße Erstattung des Betrags.

Vorsicht: Es lohnt sich nicht, Retouren bewusst mit dem Hintergedanken zu veranlassen, das jeweilige Produkt behalten zu dürfen. Amazon nimmt regelmäßig Prüfungen vor – auffällige „Retournierer“ werden erkannt und gegebenenfalls auch sanktioniert (Kontosperrung).